Heimatverein Handorf e.V.  

Mitglied im Stadtheimatbund e.V. 

Die Anfänge und die Gründung

Die Eingemeindung der bis dahin selbstständigen Gemeinde Handorf in die Stadt Münster im Zuge der kommunalen Gebietsreform 1974/75 war die Gründungszeit des Handorfer Heimatvereins. Die Gründung beruht auf einen Beschluss des damaligen Gemeinderates. Er schrieb dem Verein auch die Aufgaben und Zielsetzungen auf die Fahne: „Das heimatliche Brauchtum zu bewahren und zu fördern, die Heimatgeschichte aufzuarbeiten sowie lebendig zu halten und die Handorfer Interessen zu vertreten.“

1975 – 1988   Josef Gertz

Bis zur offiziellen Gründung war der Rektor Josef Gertz kommissarisch erster Vorsitzender. Auf der Gründungsversammlung am 05. März 1975 wurde er offiziell in dieses Amt gewählt. Das hatte er bis 1988 inne. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Errichtung des Waldlehrpfades im Boniburg Wald sowie die Erstellung einer Wanderkarte für Handorf und Umgebung.

1988 – 1991  Jutta Cremer

Im Jahre 1988 wurde Jutta Cremer zur 1. Vorsitzenden des Heimatvereins gewählt. Als Repräsentantin des Heimatvereins weihte sie am 25.August 1990 feierlich den Ortsstein an der Ecke Handorfer Straße / Kötterstraße ein. Eine Bronzetafel an dem Stein beschreibt die Geschichte Handorfs als selbstständige Gemeinde.

1991 – 2004   Dieter Harhues

Von 1991 an leitete Dieter Harhues erfolgreich die Geschicke des Heimatvereins, gab eine Broschüre über die Wegekreuze, Statuen und Hofkapellen in Handorf heraus. In seiner Amtszeit wuchs die Mitgliederzahl des Vereins von ca. 250 auf über 500. 

2004 – 2009   Bernhard Wemhoff

Bernhard Wemhoff wurde 2004 zum 1.Vorsitzenden gewählt. Die Werbetrommel wurde weiterhin kräftig gerührt.  Die Mitgliederzahl stieg stetig weiter. Zu dieser Zeit hat der Verein bereits über 600 Mitglieder. Das seit der Vereinsgründung gesteckte Ziel, ein „eigenes Heimat-(Vereins)-Haus zu bauen“ wurde intensiv angegangen. In der Mitgliederversammlung im Januar 2009 legte Bernhard Wemhoff sein Amt als 1. Vorsitzender nieder.  

 

Die neue Ära - Bau des Heimathauses

 Die Motoren dieses Vorhabens waren insbesondere Bernhard Wemhoff, Alfons Laukötter aber auch viele weitere Mitglieder des Heimatvereins. Diese Zielsetzung konnte verwirklicht werden, als das Hotel „Handorfer Hof“ an die Diakonie verkauft wurde, um dort ein Seniorenheim zu bauen, und dafür ein altes Haus abgerissen werden musste. Nach langen Diskussionen mit vielen Für und Wieder des Planes, das alte Haus an anderer Stelle als Heimathaus wiederaufzubauen, wurde der Entschluss gefasst, das Vorhaben zu verwirklichen. Mit Hilfe vieler Vereinsmitglieder sicherte man die Substanz, lagerte das Material ein, bis ein geeigneter Platz für den Wiederaufbau gefunden war und das Haus wiederaufgebaut werden konnte. Es ist ein schmuckes Haus, ein Juwel in Handorf, geworden.

2009 – 2016   Gerd Bette

Der   neue 1.Vorsitzende, Gerd Bette, setzte neue Schwerpunkte, damit der Verein auch weiterhin eine Heimat für viele Mitglieder über alle Generationen hinweg bleiben und das neue Heimathaus zukünftig ein Ortsmittelpunkt sein kann. Mit der Pflege des heimatlichen Brauchtums, der Aufarbeitung der Handorfer Geschichte, Abenden bei denen überwiegend Heimat- und Volkslieder gesungen werden, Vorträgen, Lesungen, plattdeutsche Abende und weitere Veranstaltungen wurden die gesteckten Ziele des Heimatvereins Handorf verfolgt. Im Frühjahr 2016 legte Gerd Bette sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. 

2016 – heute   Manfred Märtens

Die Mitgliederversammlung wählte 2016 den langjährigen 2.Vorsitzenden Manfred Märtens als würdigen Nachfolger. Der amtierende 1.Vorsitzende hält an den gut angenommenen Unternehmungen und Veranstaltungen fest, denn die organisierten Fahrradtouren in die nähere Umgebung und die Tagesausflüge in umliegenden Regionen, dienen insbesondere auch der des sozialen Miteinanders und der Pflege der Gemeinschaft. Der Verein zählt aktuell ca. 600 Mitglieder.  

 

Der Verein - in und um Handorf herum

 Der Erhalt des Heimathauses, der Handorfer Dorfgemeinschaft und deren Geschichte ist für den Heimatverein Handorf die oberste Priorität. Seit Jahren setzen sich engagierte Mitglieder für die Verschönerung des Ortsbildes ein. Hier sei ganz besonders auf die vom Heimatverein aufgestellten vielen Holzbänke hingewiesen. Sie laden Spaziergänger, Wanderer, Fahrradfahrer und sonstige Rastsuchende zur Erholung und zum Verschnaufen ein.